Wie wurde ich eigentlich Modedesignerin?

Aufgrund meines familiären Umfelds sowie der Liebe zu Handarbeiten bin ich schon in jungen Jahren mit Nähen, Häkeln, Sticken und Stricken in Berührung gekommen und habe mich auch deswegen für verschiedenste Stoffe sowie Farben und Formen interessiert.

In der Schulzeit konnte ich meine kreativen Ideen vor allem im Fach Kunst verwirklichen und mein Talent weiterentwickeln. Dieses Fach lag mir so gut, dass ich es in der Kollegstufe sogar als Leistungskurs belegte. Das Thema meiner Facharbeit bezog sich auf das Leben und Wirken von Coco Chanel. Der praktische Teil bestand darin, ein Kostüm von Coco Chanel nachzunähen, wobei ich die exakte Kopie natürlich nicht erstellen durfte.

Zunächst fehlte mir dafür aber das handwerkliche Basiskönnen, um dieses Weghorn-Chanel-Kostüm überhaupt anfertigen zu können. Daher habe ich neben der Schule einen mehrwöchigen Abend-Nähkurs an der Volkshochschule besucht. Daheim übte ich fleißig mit der Nähmaschine meiner Großmutter, die mir schon zeitig ihre Lieblingsnähmaschine vererbt hat, da sie mein Talent wohl bald erkannt hatte.

Das Simone Weghorn-Coco Chanel Kleid aus der Schulzeit hätte sicher auch Coco Chanel gut gefallen, da ich – auch durch die anschließende Benotung des Lehrers – wohl ihren Stil perfekt getroffen hatte. Spätestens da war ich mit der Liebe zur Mode und zum Design infiziert und die Idee war geboren, Modedesign zu studieren.

Und im nächsten Blogpost erzähle ich euch mehr über meine Ausbildung zur Modedesignerin…

2018-11-14T19:49:36+00:00